Leihoma/-opa gesucht

 

Wir möchten Generationen zusammenführen, Eltern entlasten, Freizeitgestaltung für Senioren anbieten und mehr (Großeltern-)Zeit für Kinder ermöglichen. Dazu möchten wir ein Netzwerk von Leih-Omas/Opas und Familien aufbauen, die sich gegenseitig unterstützen.

Sie haben Zeit und sind gerne mit Kindern zusammen? -  Dann machen Sie mit!

 

Kontakt: Maike Körner

Tel.: 08102-8746535

E-Mail: akkf@zukunft-hksbr.de

Artikel aus dem Gemeindeblatt

„Hallo, wir sind Felix und Mama Andrea mit Hündin Coco. Unsere kleine fröhliche und aufgeschlossene Familie wünscht sich eine Leih-Oma oder Opa, da die "Echten" viele hundert Kilometer entfernt leben.

Uns fehlt ein lieber Mensch, der uns gelegentlich Gesellschaft leisten möchte, beim gemeinsamen Kochen und Essen, Spazieren gehen oder einfach Erzählen.

Wir möchten im Gegenzug auch gern helfen, z.B. beim Einkaufen oder Putzen. Oder auch einfach nur zusammen sein und Kaffee oder Kakao trinken.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir ein neues "Familienmitglied" begrüßen könnten.“

 

So, wie Felix, Andrea und Coco gibt es viele Familien in Höhenkirchen-Siegertsbrunn, die sich die Gesellschaft und Unterstützung einer/s Leih-Oma/Opa wünschen. Der Arbeitskreis Kind und Familie möchte bei der Erfüllung dieses Wunsches gerne unterstützen und sucht daher weiterhin interessierte Senioren oder Seniorinnen.

Sie haben Lust Felix und Andrea kennen zu lernen? Oder finden, dass das alles ganz nett klingt, können es sich aber noch nicht richtig vorstellen? Zu was verpflichte ich mich dabei? Genau gesagt zu gar nichts, außer der Chance, großartige, kleine Menschen und ihre Familien kennen zu lernen.

Aber bitte rufen Sie uns bei Fragen einfach an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir erklären Ihnen auch gerne bei einem persönlichen Treffen, wie Sie sich einbringen können und was Sie davon haben. Sie haben auch Lust auf das Projekt, sehen sich aber noch wirklich nicht als Senior/in? Kein Problem, Leih-Tanten und Onkel sind auch gern gesehen.

Anfang 2018 rief der Arbeitskreis Kind und Familie interessierte Senioren/innen dazu auf, sich als Leih-Oma/Opa zu melden. Die Idee, Senioren eine Beschäftigung zu bieten, die Spaß macht, einen kleinen Nebenverdienst einbringt und Kindern mehr Großeltern-Zeit ermöglicht, geht auf.

Wir haben eine Leih-Oma und die Familie ihres Leih-Enkels getroffen und gefragt, wie das denn so läuft.

 

Arbeitskreis Kind und Familie (AK): Wie sind Sie zusammengekommen?

Leih-Oma (LO): Wir sind über die Anzeige des Arbeitskreises Kind und Familie im Gemeindeblatt und ein erstes gemeinsames Treffen mit Mutter und Kind zusammengekommen.

Familie des Leihenkels (FdL): Ja, wir haben uns im Rahmen des Leih-Oma Projektes eher zufällig kennen gelernt, und die Chemie zwischen unserem Sohn und der Leih-Oma hat von Anfang an gestimmt.

AK: Warum wollten Sie Leih-Oma werden?

LO: Ich bin gerne mit Kindern zusammen, und so fand ich die Idee, mich als Leih-Oma zu engagieren und dabei gleichzeitig eine Familie zu unterstützen, großartig. Die Anzeige kam zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, meinem Wohnort.

AK: Warum haben Sie eine Leih-Oma gesucht?

FdL: Da von unseren leiblichen Großeltern leider bereits eine Oma verstorben ist und die anderen rund 600 km entfernt leben, hat unser Sohn nur sehr selten die Möglichkeit, Zeit mit ihnen zu verbringen. Durch die Treffen mit der Leih-Oma kann sich unser Sohn trotzdem an den Umgang mit der Großeltern-Generation gewöhnen und hat die Chance, von ihren Erfahrungen zu profitieren.

AK: Wie haben Sie sich organisiert?

LO: Zunächst haben wir ein wöchentliches Treffen pro Woche vereinbart. Dieses findet nach gemeinsamer Absprache statt.

FdL: Zum Kennenlernen war bei den ersten Treffen immer einer von uns mit dabei. Inzwischen ziehen Oma und Enkel ganz allein los. Für die Betreuung unseres Sohnes haben wir uns gemeinsam auf eine kleine finanzielle Aufwandsentschädigung geeinigt. Außerdem haben wir eine Unfallversicherung bei der KUVB abgeschlossen, die haushaltsnahe Tätigkeiten wie Babysitten abdeckt. Der geringe Umfang der Tätigkeit und diese Versicherung machen eine Anmeldung bei der Minijobzentrale nicht erforderlich.

AK: Wie oft sehen Sie Ihren Leih-Enkel?

LO: Ich sehe meinen Leih-Enkel zwei Stunden in der Woche.

AK: Was unternehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Leih-Enkel?

LO: Die Unternehmungen finden im Wohnbereich der Familie statt. Wir spielen und gehen spazieren.

AK: Was macht Ihnen am meisten Spaß?

LO: Ich freue mich immer auf unser Treffen. Zusammen verbringen wir eine schöne Zeit und haben viel Spaß. Vor allem beim Spazierengehen gibt es viel zu entdecken, auch für mich. Da kommt das Kind in mir durch. Mein Leih-Enkel lehrt mich innehalten, lauschen, staunen und den Augenblick zu genießen. Ein Geschenk!

FdL: Es ist toll zu sehen, wie offen unser Sohn seine Leih-Oma mit einem Strahlen an der Tür begrüßt und sie gleich in Richtung Kinderzimmer zieht.

Haben Sie auch Zeit und sind gerne mit Kindern zusammen? Dann werden Sie Teil unseres „Leih-Oma/Opa Projektes“ und begleiten die Entdecker von morgen.

Sie haben Zeit und sind gerne mit Kindern zusammen? -  Dann kommen Sie zu uns!

Wir möchten Generationen zusammenführen, Eltern entlasten, Freizeitgestaltung für Senioren anbieten und mehr (Großeltern-)Zeit für Kinder ermöglichen. Dazu möchten wir ein Netzwerk von Leih-Omas/Opas und Familien aufbauen, die sich gegenseitig unterstützen. Mit Unterstützung des AK Senioren und der Caritas ist die Idee, Leih-Omas/Opas an Familien zu vermitteln.

Bereits mit geringem Zeitaufwand können Sie einer Familie eine große Unterstützung sein!

Ihre Aufgaben könnten sein:

  • mit den Kindern spielen und spazieren gehen
  • von der Schule/Kita abholen und zu Hause betreuen, bis Mama oder Papa heimkommen
  • abends zu Bett bringen und einfach im Haus sein, bis die Eltern heimkommen.

Ihre Einsatzzeiten und Tätigkeiten hängen von Ihren Möglichkeiten ab und der Zeit, die Sie investieren können und möchten, in Absprache mit der jeweiligen Familie.

So profitieren Sie davon:

  • Sie bleiben in Kontakt mit den Jüngsten und erleben, wie sie heranwachsen.
  • Sie geben Ihre Lebenserfahrung weiter und bleiben aktiv.
  • Sie können zu einer wichtigen Bezugsperson für die Kinder werden.
  • Sie können im Gegenzug durch die Leihfamilie in Ihrem Alltag unterstützt werden.

So profitieren die Familien davon:

  • die leiblichen Großeltern wohnen oft zu weit weg, um die Kinderbetreuung zu unterstützen. Durch den Kontakt zu Leihoma-/opa haben die Kinder trotzdem die Möglichkeit, einen Kontakt zur Generation der Großeltern zu pflegen. So wird die Toleranz und das gegenseitige Verständnis gefördert.
  • die Eltern werden entlastet.

Der zeitliche Rahmen und mögliche Gegenleistungen würden selbstverständlich individuell vereinbart werden.

Im ersten Schritt möchten wir Sie als Leih-Omas/Opas kennen lernen und Ihre Einsatzmöglichkeiten erfahren. Sollten sich ausreichend engagierte Senioren finden, werden wir im zweiten Schritt einen Aufruf für interessierte Familien starten.

Sollten Sie bereits eine ähnliche Organisation unterstützen, freuen wir uns ebenfalls sehr über eine Rückmeldung.

Kinderbetreuung macht Spaß und sorgt für Abwechslung im Alltag. Machen Sie mit!

Kontakt:

Maike Körner

Tel. 08102/8746535

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