Aktuelles

1 Jahr Arbeitskreis „Kind & Familie“ Kindergartengebühren und Kriterien zur Platzvergabe sind zwei der Themen, an denen kräftig mitgewirkt wurde.

 

 

 

Höhenkirchen-Siegertsbrunn, 05.10.2018

 

•  Der Arbeitskreis „Kind & Familie“ wird ein Jahr alt.

•  Erfolge bei Themen Kindergartengebühren und Kriterien zur Platzvergabe werden verzeichnet.

•  Rund 20 ehrenamtliche Mitglieder feiern das 1jährige Bestehen, das Erreichte und den     Ausblick.

 

 

Am 5. Oktober 2018 waren rund 20 Mitglieder der Einladung der Sprecher Brigitte Richter, Britta Werhahn und Robert Loborec gefolgt, um gemeinsam das 1jährige Bestehen des AK Kind & Familie zu begehen. Im Feuerwehrgerätehaus Höhenkirchen begrüßte Brigitte Richter die Anwesenden und dankte sehr herzlich für das tolle, ehrenamtliche Engagement im vergangenen Jahr. Der nachfolgende Rückblick auf das Erreichte machte dies anschaulich.

 

Der Arbeitskreis hat maßgeblich an Themen rund um planbare und bezahlbare Kinderbetreuung mitgewirkt. So wurden Modelle und Empfehlungen für Kindergartengebühren erarbeitet, um die Gemeinderäten bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen und Auswirkung einer Gebührenerhöhung darzustellen. Mit dem Ergebnis und der Festsetzung der Gebühren über 3 Jahre ist der AK äußerst zufrieden.

 

Des Weiteren gab der AK eine klare Empfehlung zu den Kriterien zur Platzvergabe und eine Stellungnahme zur Kindergarten-Satzung. Auch diese Themen wurden in mehreren Fraktions-Workshops und Gemeinderatssitzungen geteilt.

 

Angebot und Nachfrage wurden beim Thema Ferienbetreuung ermittelt. Eine Übersicht der Angebote auf der AK eigenen Homepage hat die Eltern dabei unterstützt, die richtige Betreuung ihrer Kinder zu buchen.

 

Auch die Gruppe Vision 2020 ist äußerst aktiv und hat das Projekt Leih-Oma-Opa ins Leben gerufen. Aktuell kümmert sich die Gruppe um eine Übersicht und Bewertung aller im Ort vorhandenen Spielplätze.

 

 

Flankiert wurde die inhaltliche Arbeit von der Repräsentation der Inhalte durch die Sprecher sowie kommunikative Maßnahmen, z. B. Pressekontakte und Präsenz in der Bürgerversammlung.

 

Bereits während dieser Rückschau entstand ein lebhafter Austausch unter den Anwesenden, und es wurde deutlich, dass der AK auch weiterhin an den für Familien wichtigen Themen dranbleiben wird. Neue Mitglieder, die aktiv an der Gestaltung der Rahmenbedingungen vor Ort mitwirken möchten, sind daher herzlich willkommen.

 

Im Anschluss an Rück- und Ausblick erwartete die AK-Mitglieder ein reichhaltiges Buffet, das mit herzhaften und süßen Leckereien für jeden Geschmack etwas bot. Die Sprecher und Teilnehmer stießen mit Prosecco auf die bisherige gute Zusammenarbeit an und nutzten anschließend sehr ausgiebig die Gelegenheit zum gemütlichen Austausch.

 

 

 

 

 

Stellungnahme: Berufstätigkeit der Eltern darf bei der Platzvergabe von Betreuungsplätzen keine Rolle spielen

 

 

 

Liebe Frau Bürgermeisterin, liebe Gemeinderäte,

 

die Berufstätigkeit der Eltern darf bei der Platzvergabe von Betreuungsplätzen keine Rolle spielen!!

 

Im aktuellen Satzungsentwurf der Gemeindeverwaltung werden berufstätige Eltern/Mütter gegenüber Nicht-Berufstätigen bevorzugt – sprich: die berufstätige Mutter bekäme eher einen Betreuungsplatz als eine Nicht-Berufstätige Mutter.

 

Das sehen wir sehr kritisch, denn…

 

Jedes Kind hat einen Anspruch auf Bildung!

 

Der bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sagt:

 

  1. Zu den Hauptaufgaben verantwortungsvoller Bildungspolitik zählt es, ALLEN Kindern frühzeitig bestmögliche Bildungserfahrungen und -Chancen zu bieten. Im Fokus steht das Recht auf Bildung von Anfang an.

 

  1. Die ersten 6 Jahre sind in der Entwicklungsbiographie eines Kindes die entwicklungsreichsten und die lernintensivsten Jahre. Je solider und breiter die Basis an Wissen und Können, desto leichter und erfolgreicher lernt das Kind danach.

 

Hinzukommt, dass seit dem 01.08.2013 JEDES KIND Anspruch auf einen Kindergartenplatz (§ 24 SGB VIII) hat. Hier wird nicht zwischen berufstätigen und nicht-berufstätigen Eltern unterschieden!

 

Dieser Rechtsanspruch besteht ab dem Tag des dritten Geburtstages (nicht nur zum beginnenden Schuljahr) und ohne weitere Voraussetzungen, wie bspw. Berufstätigkeit der Eltern.

 

Unserer Ansicht nach darf nicht die Berufstätigkeit der Eltern ausschlagkräftiges Kriterium für die

Vergabe eines Betreuungsplatzes sein, sondern das Alter des Kindes als auch die anderen Kriterien,

die wir für Sie ausgearbeitet haben.

 

Darüber hinaus möchten wir uns bei Ihnen allen bedanken, die sich in den letzten Wochen und  Monaten mit den Themen „Kind & Familie“ betreffend, so intensiv beschäftigt haben.

 

 

 

Stellungnahme für GR 22.3.18
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