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Abbildung 1: Interessiertes Plenum beim Vortrag von Frau Prof. Dr. DenkKommunales

 

Energieeffizienznetzwerk – Kommunales Energiemanagement

Mit Hilfe eines kommunalen Energiemanagements können Energieverbräuche langfristig überwacht und Energieeffizienzpotenziale gehoben werden

 

Nach bereits zwei erfolgreichen kommunalen Energieeffizienznetzwerktreffen hat der Markt Reisbach die neun Kommunen zum dritten kommunalen Energieeffizienznetzwerktreffen geladen und die Energieaktivitäten in der Kommune durch Herrn Bürgermeister Holzleitner vorgestellt. Zentrales Thema war dieses Mal das kommunale Energiemanagement. In diesem Zusammenhang wurde Frau Prof. Dr. Denk vom ISE, Institut für systemische Energieberatung an der Hochschule Landshut GmbH, von den zwei Experten Herrn Friedl von der Energieagentur Regensburg und Herrn Prof. Dr. Lässig vom INM, Institut für Nachhaltigkeitsanalytik und -management, in Form von Fachvorträgen unterstützt.

Die Verfolgung von Energieverbräuchen und ein kontinuierliches Energiemanagement sind in der Industrie bereits gängige Praxis, mit der Energiekosteneinsparungen erzielt werden. In den Kommunen kommt dieses Thema jedoch noch zu kurz. Dabei gibt es laut Herrn Friedl von der Energieagentur Regensburg Chancen und Nutzen bei der Einführung eines kommunalen Energiemanagements. Diese erstrecken sich von Soforteinsparungen, durch das Detektieren von auffälligen Verbräuchen, über Mängelerkennungen, Sicherheitsaspekte, Bewusstes darstellen von Verbräuchen um Verhaltensänderungen bei den Verbrauchern zu erzielen, Transparenz, Plan- und Messbarkeit bis hin zur Entscheidungsgrundlage für gezielte Investitionen.

In einem kommunalen Energiemanagementsystem ist der Einsatz einer kommunalen Energiemanagementsoftware als grundlegendes und unterstützendes Werkzeug zu sehen. Herr Prof. Dr. Lässig vom INM hat in seinem Fachvortrag die Software INM Management genauer vorgestellt. Diese Software unterstützt die Kommunen bei der Aufnahme der Verbrauchsdaten, beim Monitoring und Benchmark der Daten sowie in der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen. Die Aufnahme der Verbrauchsdaten kann sogar einfach per App am Smartphone erfolgen.

Nach den interessanten Vorträgen und Diskussionen zum Thema kommunales Energiemanagement sind alle kommunalen Vertreter am Nachmittag, mit einem Testzugang zur kommunalen Energiemanagementsoftware im Gepäck und mit den erzielten Ergebnissen zufrieden, nach Hause gefahren.

 

Arbeitskreis Energie & Umwelt

 

 

Selbstverständnis und Rahmenziele

Der Arbeitskreis Energie und Umwelt ist integraler Bestandteil der Zukunftswerkstatt Höhenkirchen-Siegertsbrunn und agiert im Einklang mit deren Leitbild und Regeln. Wir setzen uns dafür ein, alle an Energie- und Umweltthemen Interessierten und Aktiven zu vernetzen und damit das Gewicht ihrer Argumente, Ziele und Beiträge in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Er steht für alle Interessierten grundsätzlich offen. Monatlich finden AK-Treffen statt, deren Termine im Gemeindeblatt veröffentlicht werden. Projekt- und Aktionsgruppen treffen sich in der Regel nach individueller Absprache.

Wir im Arbeitskreis Energie und Umwelt haben uns die Aufgabe gestellt, daran mitzuwirken, dass die Energieversorgung von Höhenkirchen-Siegertsbrunn schnellstmöglich auf wirtschaftliche Weise, zu bezahlbaren Preisen und sozial verträglich aus regenerativen Quellen der Region sichergestellt werden kann. Wir wollen aktiv mithelfen, den Energieverbrauch zu senken und die Effizienz beim Energieeinsatz zu steigern. Zum Einsatz kommen soll zunehmend Energie aus Wasser- und Windkraft, Photovoltaik, Solarthermie und Erdwärme sowie Biomasse aus lokaler bzw. regionaler Erzeugung. Strom-, Gas- und Wärmenetze sollten mittelfristig in den Mehrheitsbesitz der Kommune und damit der Bürger überführt werden. Gleiches wäre anzustreben für eine von Großkonzernen unabhängige Energieerzeugung. Dabei sind die ökologischen, ökonomischen und sozialen Interessen zu harmonisieren und zu bündeln.

Wir wollen Anstöße geben und dabei mithelfen, dass schnellstmöglich Strategien und daraus abgeleitete Maßnahmen entwickelt werden, womit der Geldabfluss ins Ausland (Russland, Arabien, etc.) für den Einkauf fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle sowie für Elektrizität, erzeugt auf Basis von Braun- und Steinkohle, zunehmend abgebremst und ersetzt wird durch eine regionale und lokal vernetzte Energieproduktion auf regenerativer Grundlage im mehrheitlich kommunalen Besitz mit einer sich dazu parallel entwickelnden Belebung der regionalen Wirtschaftskreisläufe.

Unsere Leitlinien

In den Arbeitskreis Energie und Umwelt können sich grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde einbringen, die bereit sind, sich für die Umsetzung folgender Rahmenziele einzusetzen:

  • Energievision des Landkreises München
  • Senkung des Energieverbrauchs
  • Steigerung der Effizienz beim Energieeinsatz
  • Nachhaltige Energie-Versorgung auf regenerativer Basis
  • Sichere Energieversorgung aus regenerativen Quellen der Region zu bezahlbaren Preisen
  • Strom-, Gas-, Wärmenetze sowie Energieerzeugung im Mehrheitsbesitz der Kommune.

Kernziel und Arbeitsweise

Übergeordnetes Kernziel des Arbeitskreises Energie und Umwelt ist die Umsetzung der Energievision des Lkrs. München. Durch aktive Mitwirkung fördern und beschleunigen wir sie. Der Arbeitskreis will dazu beitragen, dass alle Möglichkeiten zur nachhaltigen Energie-Versorgung auf regenerativer Grundlage und effizienten Energienutzung umgesetzt werden. Machbarkeitsüberlegungen, Rohkonzepte und Leuchtturmprojekte sollen als zielführende Planungsanstöße für Bürger, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat dienen. Der Arbeitskreis unterstützt die Umsetzung seiner Ziele durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und fachliche Beratung der Bürgerinnen und Bürger, von Handel und Gewerbe und der kommunalen Mandats- und Funktionsträger auf allen Gebieten, bei denen eine Verringerung der Umweltbelastung sowie die Optimierung der regionalen Wirtschaftskreisläufe erzielt werden kann, schwerpunktmäßig bei

  • Energiebereitstellung und Energieverbrauch in Haushalten, im HGD-Bereich und Kommune
  • Wasser-Versorgung, -Verbrauch und –Wiederaufbereitung sowie Regenwassernutzung
  • Abfall-Vermeidung, -Sammlung und -Verwertung
  • der Planung, Gestaltung, Nutzung und Sanierung von Gebäuden, technischen Einrichtungen zur Energieerzeugung, Infrastrukturen und Netze sowie von Freiflächen in energetischer Hinsicht.
  • der zielführenden Aktualisierung von Flächennutzungs- und Bauleitplänen der Kommune in angemessen kürzeren Intervallen als bisher
  • Lebenshaltungs- und Konsumfragen
  • Verkehrsmitteln und Mobilität.

Organisation des Arbeitskreises Energie und Umwelt

  • Der Arbeitskreis erarbeitet Handlungsalternativen und Entscheidungsvorschläge zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung. Soweit es in seinen Möglichkeiten steht, setzt er die beschlossenen Maßnahmen im Einvernehmen mit dem Leiterkreis ganz oder teilweise um.
  • Aus der Mitte jedes Arbeitskreises ist ein(e) Sprecher(in) und ein(e) Vertreter(in) zu wählen, der (die) den Arbeitskreis im Leiterkreis und nach außen vertritt. Die regelmäßige Amtszeit beträgt zwei Jahre.
  • Die Aufgaben des Arbeitskreises werden in der Regel in Projekt- und Arbeitsgruppen gelöst. Zusammen mit den Sprechern dieser Projektgruppen bearbeitet der Sprecher bzw. die Sprecherin des Arbeitskreises die Aufgaben des Arbeitskreises.
  • Der Arbeitskreis ist grundsätzlich jederzeit offen für die Mitarbeit engagierter Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde.
  • Der Arbeitskreis tagt in der Regel einmal im Monat. Sofern aus dem Arbeitskreis heraus Projektgruppen gebildet werden, kann sich der Abstand zwischen zwei Sitzungen des Arbeitskreises entsprechend vergrößern oder auch verkleinern.
  • Der Arbeitskreis gibt sich seine Ziele jeweils für ein Kalenderjahr im Voraus vor. Dem Gemeinderat legt er diese Ziele zusammen mit einem Rechenschaftsbericht, in der Regel jeweils im Oktober, vor. Entscheidungsvorlagen reicht der Arbeitskreis dem Gemeinderat je nach Sachlage und Notwendigkeit zur Behandlung bei der jeweils nächsten GR-Sitzung ein.
  • Alle zwei Jahre treffen sich die Arbeitskreise zu einer „Revisionswerkstatt„, einer Vollversammlung, die den bisherigen Verlauf der Zukunftswerkstatt bewertet und ggf. für die Zukunft neu ausrichtet.

Manfred Dziewas
Arbeitskreis Energie und Umwelt
Zukunftswerkstatt Höhenkirchen-Siegertsbrunn
April 2010

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