Arbeitskreis Zusammenleben

Radreise 2015
Trentiner Täler – Gardasee

Unter der Schirmherrschaft des „Arbeitskreis Zusammenleben“ führt die Gruppe „HöSi-Radlspezl’n“ auch 2015 wieder die beliebte jährliche Radreise durch. Nachdem wir bereits in den Vorjahren die Reiseziele Riccione, Bozen/Ritten und im Herbst 2014 das Piemont ausgewählt hatten, führt unsere Tour in diesem Jahr vom 21. bis 25. Juni an den Gardasee und die malerischen Trentiner Täler. Das Motto der „Radlspezl’n“ lautet wie immer: „Radln in schöner Landschaft, Kultur und Genießen“. Unvergessliche gemeinsame Erlebnisse sollen für uns im Vordergrund stehen.

Mit den HöSi Radlspez’ln im Trentino - Bericht unserer Juni 2015 Tour

Bereits zum vierten Mal in Folge gingen die HöSi Radlspezln auf ihre jährliche Radltour. Unter der Schirmherrschaft des „Arbeitskreises  Zusammenleben“ ging es  am Sonntag, den 21. Juni um 7:30 Uhr mit dem Bus und den eigenen Rädern mit 38 Teilnehmern ins Trentino und die Region Gardasee. Die 5-tägige Radreise stand unter dem Motto „Trentiner Täler bergab“.

Kaum hatten wir den Brenner passiert, lag das über Tage andauernde Regenwetter endlich hinter uns. Bereits in Kaltern,  kurz hinter Bozen, bestiegen wir bei Sonnenschein und südlichen Temperaturen unsere Räder und nahmen die erste Etappe in Angriff. Diese führte uns bergab zum herrlich gelegenen Kalterer See und zwischen Obstplantagen weiter hinunter ins Etschtal. Dem Fluss entlang radelten wir bis Trient und beendeten nach ca. 60 km und einem Bummel durch die Altstadt unsere erste Tour, ehe uns der Bus in unser gemütliches Hotel in Rovereto brachte.

Am Montag ging es in Richtung Osten,  in das Tal der Brenta, das Valsugana. Nachdem uns der Bus zum Startpunkt an den Caldenazzosee gebracht hatte, nahmen wir diese Etappe in zwei Gruppen „unter die Räder“. Während die „Espresso“-Gruppe einen Abstecher in den höher gelegenen Kurort Levico Terme machte, blieben die „Cappuccino“-Radler im Tal der malerisch verlaufenden Brenta. In Borgo trafen wir uns zum Rundgang durch die antiken Laubengänge und zum Mittagessen in einem netten Lokal bei köstlichen handgemachten Tortellinis. Weiter ging die Tour im Brenta-Tal auf schön angelegten Radwegen durch Waldhaine zum eigentlichen Tagesziel, einem Biergarten nahe Tezze. Die „Espresso“-Radler quälten sich dann noch etwa 10 km bergauf bis zum Lago di Corlo und wurden mit wundervollen Ausblicken für ihre Mühen belohnt.

Am nächsten Tag bestiegen wir morgens bei regnerischem Wetter den Bus, der uns zum Startpunkt unserer Etappe mit Zielort Mantua brachte. Doch kaum waren wir am südlichsten Punkt des Gardasees, in Peschiera, dem Bus entstiegen, begleitet uns wieder herrlicher Sonnenschein. Im pittoresken, durch sein Tortellini-Fest bekannten Borghetto, machten wir Station und genossen das typisch italienische Flair. Entlang des Mincio-Flusses führte uns der Radweg bis Mantua, wo wir die geschichtsträchtige Altstadt mit ihren eindrucksvollen Plätzen und Palästen erkundeten. Zurück gings mit dem Bus in unser Hotel nach Rovereto.

Tour Nummer vier führte uns zunächst  zur monumentalen Friedensglocke von Rovereto, die an die Gefallenen aller Nationen erinnert (die „Espresso’ler“ über den steilen Anstieg mit dem Rad). Danach querten wir das Etschtal und genossen nach mäßigen Steigungen über den Passo San Giovanni (287 m) den ersten wundervollen Ausblick auf den Gardasee. Nach einigen Kilometern abwärts passierten wir Torbole und am Seeufer entlang ging es nach Riva, dem wohl bekanntesten und bei den Surfern sehr beliebten Ort am Gardasee. Wer Lust hatte radelte noch 30 km weiter im schönen Sarca-Tal durch Arco bis zum Toblino-See. Zum krönenden Abschluss dieses erlebnisreichen Radtages  erwartete uns ein sehr gelungener Burgabend auf Castel Noarna. Mit Fanfaren wurden wir empfangen und ein Minnesänger begleitete uns beim Rundgang durch die historische Burg aus dem 6. Jh. Bei einem üppigen Buffet und süffigem Wein aus dem burgeigenen Weingut genossen wir den Abend, der für die Unermüdlichen bei ChaChaCha und Twist auf dem Burgparkett endete.  

Am Tag der Heimreise brachte uns der Bus in die Region des Stilfser Jochs in das Val di Sole. Von Cogolo am Fuße des 3500 m hohen Monte Vioz aus ging es aus ca. 1100 m mit unseren Radln abwärts bis Pelizzano, wo sich die schönste Kirche des Tales befindet und wir am Marktplatz auf schattiger Terrasse Cappuccino und Espresso genossen. Weiter ging es entlang des Flusses Noce auf dem Radweg durch Felder und Wiesen bis wir kurz vor Cles auf unseren Bus trafen und bei einer zünftigen letzten Brotzeit zufrieden auf unsere tollen Radtage zurückblickten. Gegen 20:00 Uhr entluden wir unsere Räder am S-Bahnhof. Eine eindrucksvolle und schöne Reise ging zu Ende.

Gerd Telischek                                         Martina Bruglachner                     Siegbert Kokott

Tourbeschreibung (Radreise Gardasee)
Tourbeschreibung.pdf
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