GaragenFlohmarkt 2010 - das gabs wohl noch nie in Deutschland

GaragenFlohmarkt-Aktion in HöSi auf der Überholspur

Die Zeitungen berichteten von einer wohl einmaligen Veranstaltung in Deutschland: 165 private GaragenFlohmärkte verteilten sich am Samstag, 25. September 2010, über Höhenkirchen-Siegertsbrunn. 3 % der Haushalte im Ort meldeten einen Flohmarkt an. Somit befand sich durchschnittlich an jedem 34. Briefkasten ein Flohmarkt. Die Veranstaltung stieß bei Anbietern und Besuchern auf sehr großes Interesse.

GaragenFlohmarkt bedeutet, dass Gemeindebürger auf ihrem Privatgrundstück, wie etwa Einfahrt, Garage, Hof, Garten oder Haus, Flohmarktartikel anbieten.

In Lokalpresse und Rundfunk wurde die Veranstaltung samt Lageplan mit allen angemeldeten Flohmärkten mehrfach veröffentlicht.

Die Aktion diente neben dem Verkauf von Flohmarktartikeln ohne Transportwege und frühem Aufstehen dem Spaß und der Kommunikation. „Da kann ich endlich meine Elektrosachen verkaufen und alles Andere, was nur Platz wegnimmt“, begrüßte Erste Bürgermeisterin Ursula Mayer freudig die Idee. „Das wird bestimmt ein riesiger Spaß.“

Viele tolle Stände mit interessanten Regenschutzkonstruktionen waren zu sehen. Ein Flohmarkt wurde aufgrund des schlechten Wetters spontan ins Wohnzimmer verlegt und eine andere Anbieterin veräußerte ihre Ware mit gutem Erfolg durch ihr Küchenfenster. Zahlreiche Kinder verkauften eifrig ihr Spielzeug. Eine Dame spendete Ihren Erlös für eine neue Orgel der Evangelischen Kirche im Ort.

Fast alle Anbieter waren nach den Ergebnissen der Umfrage trotz schlechten Wetters sehr zufrieden und hatten viel Spaß. Besonders lobten sie Idee und Organisation. Über die Umfrage hinaus gingen sehr viele positive Rückmeldungen und Anfragen zur nächsten Flohmarkt-Aktion ein.

Arbeitskreisleiter Dr. Mathias Mooz bedankt sich herzlich bei Erster Bürgermeisterin Ursula Mayer für Ihre stets bereitwillige Unterstützung, Ulrike Pfister-Heger für Ihren unermüdlichen Einsatz, bei Ellen Feierler, Karin Hitzler, Eduard Hitzler, Petra Hamberger und Sieglinde Kania vom Arbeitskreis ZusammenLeben sowie bei den Anbietern, Besuchern und allen, die diese Veranstaltung unterstützten.

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